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Infos zum Blaker

Der Blaker - ein Repräsentationsobjekt in Herrenhäusern
Jahrhundertelang waren die Blaker die klassische Beleuchtung in Herrenhäusern und Schlössern. Sie wurden technisch so hergestellt, dass sie das Licht möglichst gut reflektierten. Sie waren in ihrer aufwendigen und prachtvvollen Gestaltung aber auch wichtige Repräsentationsobjekte.

Produktinfo Blaker

Barock-Blaker, Barocker Wandleuchter, hier aus Messing. Zweiflammig, Treibarbeit, Randverzierung ziseliert. Das Foto ist ein Produktbeispiel. Foto: Hans-Ulrich Walther

Herstellung und Beschaffenheit

  • Die Blaker sind kalt getrieben. Durch die Treibarbeit erhalten sie eine gewölbte Form.
  • Die Arme sind vom Künstler in Handarbeit selbst gebogen.
  • Auch bei den Spiegelblakern ist das Material durchgehend, also nicht etwa hinter dem Spiegel ausgeschnitten. Die Spiegel werden mit Siliconkleber befestigt.
  • Die Blaker werden auf Hochglanz poliert und mit Flüssigwachs versiegelt.
    Stabile Aufhänger
  • Alle Blaker, Wandteller und Bilder sind mit stabilen Aufhängern versehen, auf denen die Signatur "Walther Handarbeit" eingeschlagen ist.
  • Alle Blaker werden wahlweise für Kerzen oder elektrifiziert angefertigt. Für die Elektrifizierung wird ein Aufschlag von 5,- Euro pro Arm erhoben.

Jeder Blaker hat einen stabilen Aufhänger. Foto: Hans-Ulrich Walther

  • Alle Blaker sind zum benannten Preis in Messing oder Kupfer herstellbar. Auch Neusilber ist bei einer längeren Herstellungszeit und einem Preisaufschlag möglich.
  • zu den Fotos: die auf Hochglanz polierten Blaker lassen sich nur unzureichend fotografisch wiedergeben. Die Plastizität, die Formgebung und der Glanz werden nur ansatzweise vermittelt.

Der historische Blaker - Interessantes zur Geschichte

Der Blaker - ein prächtiger Reflektor
Vor der Elektrifizierung waren Blaker als Beleuchtungskörper unentbehrlich. Das Messingschild hatte die wichtige Funktion, das Licht zu reflektieren und zu verstärken. Um dies optimal zu erreichen, werden die Blaker auch hochglanzpoliert.

Da die Blaker vornehmlich in Herrenhäusern und Schlössern Anwendung fanden, wurden sie mit reichlichen Verzierungen versehen und waren in vielgestalteten Formen anzutreffen. So entwickelte sich das Gebrauchsobjekt 'blaker' zu einem prunkvollen und repräsentativen Gegenstand.

Hans-Ulrich Walther gelingt es vortrefflich, diese kunstvollen Formen und Verzierungen nachzuempfinden.

Der Blaker - ein Verrußer
Das Wort Blaker hat in seiner ursprünglichen Bedeutung allerdings einen nicht so edlen Sinn. Es kommt von "blaken", und das heißt schlichtweg "rußen". Denn die Kerzen in damaliger Zeit fielen vor allem durch ihre enorme Rußentwicklung auf.

Blaker aus Holz
Die ersten Blaker gab es in Deutschland ab dem 6. Jahrhundert. Sie waren aus Holz geschnitzt und mit Goldblatt belegt.

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