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    <title>Lexikon - Glossar - Kunsthandwerker-Markt</title>
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    <updated>2011-03-18T11:45:25Z</updated>
    
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    <title>Drechseln</title>
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    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2011:/lexikon-glossar//2.1711</id>

    <published>2011-03-18T11:25:11Z</published>
    <updated>2011-03-18T11:45:25Z</updated>

    <summary>Drechseln findet durch Drehung eines Körpers auf einer Drechselbank statt. Durch die Anwendung schneidender Werkzeuge wird eine bestimmte Form hergestellt. Drechseln entwickelte sich im 4. bis 5. Jahrtausend v. Chr. und wurde seitdem nicht wesentlich weiterentwickelt. Heute nutzt man als...</summary>
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        <![CDATA[<p>Drechseln findet durch Drehung eines Körpers auf einer Drechselbank statt. Durch die Anwendung schneidender Werkzeuge wird eine bestimmte Form hergestellt. Drechseln entwickelte sich im 4. bis 5. Jahrtausend v. Chr. und wurde seitdem nicht wesentlich weiterentwickelt. Heute nutzt man als Antrieb für das Drechseln elektrische Motoren die eine kontinuierliche Drehzahl erlauben.</p>]]>
        <![CDATA[<p><strong>Drechseln mit Holz</strong><br />
Gedrechselt  wird meistens Holz, bei Metallen spricht man dagegen vom Drehen. Die Drechsler bezeichnen sich als Holzdrechsler oder Kunstdrechsler. Drechsler ist ein Ausbildungsberuf.<br />
Hartholz eignet sich sehr gut zum Drechseln. Je kleiner der Durchmesser des Werkstückes desto höher die Drehzahl.</p>

<p><strong>Drehzahl beim Drechseln</strong><br />
Üblicherweise wird die Drehzahl beim Drechseln so eingestellt, dass am Drechselwerkzeug eine Geschwindigkeit von ca. 5 m/s erreicht wird. Bei zu niedriger Geschwindigkeit kann sich ein unsauberes Schnittbild ergeben, ist die Drehgeschwindigkeit zu hoch, kann das Werkstück aus dem Futter reißen. Mittel eines Frequenzumrichters lässt sich die Drehzahl stufenlos einstellen. </p>

<p>Author: Volker Weitkus</p>

<p><strong><em>Drechselarbeiten auf kunsthandwerker-markt.de:</em></strong><br />
<a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/shop/drechselarbeiten-weitkus/">Drechselarbeiten Volker Weitkus</a></p>]]>
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    <title>Kupfer</title>
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    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2009:/lexikon-glossar//2.463</id>

    <published>2009-05-07T13:49:49Z</published>
    <updated>2011-03-18T11:35:42Z</updated>

    <summary>Kupfer ist ein relativ weiches, jedoch außerordentlich zähes Material. Es ist auch als dünnes Blech äußerst wetterbeständig. Daher wurde es häufig zum Decken von Kirchtürmen und Rathhäusern benutzt. Diese Kupferbleche besaßen nur eine Dicke von 0,6 bis 0,7 mm....</summary>
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        <![CDATA[<p>Kupfer ist ein relativ weiches, jedoch außerordentlich zähes Material. Es ist auch als dünnes Blech äußerst wetterbeständig. Daher wurde es häufig zum Decken von Kirchtürmen und Rathhäusern benutzt. Diese Kupferbleche besaßen nur eine Dicke von 0,6 bis 0,7 mm.</p>]]>
        <![CDATA[<p><strong>Zwei hervorragende Eigenschaften von Kupfer</strong><br />
Kupfer kann in zwei weiteren hervorragende Eigenschaften. Es ist neben Silber der zweitbeste Wärmeleiter und der zweitbeste elektrische Leiter. Entsprechende Verwendung findet das Kupfer daher in der elektrischen Industrie.</p>

<p><strong>Kupfer-Patina</strong><br />
An feuchter Luft überzieht sich Kupfer im Lauf der Zeit mit einer grünen Schicht von Kupferkarbonat, in der Umgangssprache mit <a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/patina-beim-kupfer-blech.html">Patina</a> bezeichnet. Dies beeinträchtigt jedoch nicht seine Festigkeit.</p>

<p class="bild r"><img src="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/lexikonbilder/kupfer.jpg" alt="Kupfer fürs Kunsthandwerk: Bleche, Stangen, Draht" title="Kupfer fürs Kunsthandwerk: Bleche, Stangen, Draht" /></p>

<p><strong>Kupfer im Kunsthandwerk</strong><br />
Im Kunsthandwerk wird Kupfer als Blech, Patina-Blech, als Kupferrohr und -draht verwandt. Es läßt sich unter anderem zu kunstvollen Gegenständen wie Wandteiler, Armreifen und Skulpturen verarbeiten.</p>

<p><strong>Zur Geschichte von Kupfer</strong><br />
Kupfer hat eine lange Geschichte. Schon in vorgeschichtlicher Zeit wurde es zur Herstellung von Waffen benutzt, allerdings bald von der härteren Bronze abgelöst. Um 5000 v.Chr. betrieben die Ägypter geradezu einen Kupferbergbau auf der Halbinsel Sinai. Im Altertum wurde das meiste Kupfer in Spanien gewonnen. In Deutschland begann der Kupferabbau 968 in Rammelsberg und 1100 in Kupferberg in Schlesien. Heutzutage liegen die größten Vorkommen in den <span class="caps">USA,</span> Chile, Afrika, Rußland und Kanada.</p>

<p>Autor: Malzan, Heinz Bamberg</p>

<p><strong><em>Beispiel für künstlerische Kupferobjekte im Kunsthandwerk</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/shop/kupferkunst-malzan/metall/metallgestaltung-aussen/dachschmuck-dachfiguren/">Kupferfiguren, Dachschmuck</a></li>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/shop/metall/wetterfahnen-windspiele/">Wetterfahnen aus Kupfer</a></li>
<li><a href="http://www.kupferunikate.de/">Kupferkunst Malzan</a></li>
</ul>

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    <title>Schiefer</title>
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    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2009:/lexikon-glossar//2.462</id>

    <published>2009-05-05T15:54:39Z</published>
    <updated>2011-06-22T17:16:46Z</updated>

    <summary>Schiefer ist ein toniges, in dünne Platten spaltbares Gestein. Seine weiteren Bestandteile sind unter anderem Kalk, Mergel, Quarz. Im 19. Jahrhundert lag die Blütezeit der Schiefertafel-Herstellung....</summary>
    <author>
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        <category term="S" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="schiefer" label="Schiefer" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
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        <![CDATA[<p>Schiefer ist ein toniges, in dünne Platten spaltbares Gestein. Seine weiteren Bestandteile sind unter anderem Kalk, Mergel, Quarz. Im 19. Jahrhundert lag die Blütezeit der Schiefertafel-Herstellung.</p>]]>
        <![CDATA[<p><strong>Anwendung von Schiefer</strong><br />
Schiefer findet Verwendung als <strong>Dachdeckmaterial</strong> und Bodenplatten. Er ist relativ unempfindlich gegen Umwelteinflüsse. Weder Hitze noch strenger Frost, weder Dauernässe noch Trockenheit machen ihm etwas aus. </p>

<p class="bild r"><img src="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/lexikonbilder/schiefer-arten.jpg" alt="Verschiedene Arten von Schiefer" title="Verschiedene Arten von Schiefer" /></p>

<p>Ein weiterer großer Anwendungsbereich lag in der <strong>Tafel- und Griffelherstellung</strong>. Seit 1400 ist die Verwendung von Schiefertafeln bekannt. Doch die historischen Anfänge der Schiefertafelherstellung liegen im Dunkeln. Durch Neugründung von Schulen im Zuge der Reformation wurde eine steigende Nachfrage ausgelöst.</p>

<p><strong>Geschichte des Schiefers und der Tafelmacher</strong><br />
Schiefer wurde in Deutschland vor allem im Frankenwald und im Thüringer Schiefergebirge gewonnen. Die Lebens- und Arbeitswelt seiner Bewohner wurde über Generationen hinweg von diesem Rohstoff geprägt. Schieferbrüche und Bergwerke drückten der Landschaft ihren Stempel auf. </p>

<p>Im 17. und 18. Jahrhundert betrieben die Tafelmacher ihre Arbeit häufig als Hausgewerbe. Es war immer eine Tätigkeit der Armen. Sie erhielten die Erlaubnis Tafeln herzustellen und konnten so durch die Mitarbeit der gesamten Familie ihre schlechten Lebensbedingungen etwas aufbessern. </p>

<p><em>Freies Schürfen - Nie ein Handwerksberuf</em><br />
Möglich wurde eine solche Tätigkeit, weil das Schürfen von Schiefer bis 1933 nicht dem Bergregal unterworfen war. Jeder konnte im Bruch Schiefer abbauen. Interessant ist außerdem, daß der Tafelmacher nie als Handwerksberuf anerkannt wurde. Er war in gewisser Hinsicht ein Außenseiter. </p>

<p>Im 19. Jahrhundert stieg die Nachfrage nach Schiefertafeln und Griffeln rapide an. Nach Übergangsformen mit Zwischenhändlern und Niederlagen entstand in Oberfraken und Thüringen ein blühender Industiezweig: 1961 wurde in Geroldsgrün die erste Tafelfabrik eröffnet. Ein Jahr später folgte die nächste in Ludwigstadt. 1883 entstand die erste Griffelfabrik in Steinach / Thüringen. </p>

<p><strong>Blütezeit und Niedergang der Schiefertafel-Herstellung</strong><br />
Die Zeit von 1890 bis 1914 kann man als die Blütezeit der Tafel- und Griffelindustrie bezeichnen. Franken wurde zum Zentrum der Schiefertafelherstellung und war praktisch weltweit ohne Konkurrenz. Der jährliche Ausstoß lag in dieser Hochphase bei ca. 12 Millionen Stück pro Jahr. Die Nachfrage war sogar so groß, dass die einheimische Produktion bald nicht mehr ausreichte und man auf Importe, hauptsächlich aus der Schweiz, angewiesen war. Damit war jedoch der Höhepunkt erreicht. </p>

<p>Nach dem zweiten Weltkrieg sank die Nachfrage nach Schiefer beständig. Die Griffelherstellung in Steinach wurde schließlich 1968 eingestellt.  Die letzte Schiefertafelfabrik in Deutschland wurde 1989 in Ludwigstadt geschlossen.</p>

<p>Autor: Eichhorn, Heinz Bamberg</p>

<p><strong><em>Echte Schiefertafeln, Infos zu Schiefertafeln:</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/shop/schiefertafel-engel/">Originale Schiefertafeln vom Tafelmacher</a></li>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/shop/buchbinderei-mueller/buch-papier/buchkunst-buchobjekte/broschueren/tafel-und-griffel.html">Tafel und Griffel - eine Broschüre</a></li>
</ul>



<p><strong><em>Schilder aus Schiefer:</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/shop/klingel-schilder-william/">Schilder und Hausnummern aus Schiefer</a></li>
</ul>



<p><strong><em>Schiefermuseen:</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.thueringen.de/de/museen/steinach/schiefermuseum/content.html">Schiefermuseum Steinach</a></li>
<li><a href="http://www.ludwigsstadt.de/">Schiefermuseum Ludwigstadt</a></li>
<li><a href="http://www.lehesten.de/tourismus/unterkuenfte.html">Historischer Schieferabbau Lehesten</a></li>
<li><a href="http://www.schieferpark.de/html/de/s_denkmal.html">Historischer Schieferabbau - Schieferpark Thüringen</a></li>
</ul>

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    <title>Mammut-Elfenbein</title>
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    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2009:/lexikon-glossar//2.460</id>

    <published>2009-05-04T08:15:33Z</published>
    <updated>2009-05-04T09:02:02Z</updated>

    <summary>Mammut-Elfenbein sind die Stoßzähne des vor ca. 10.000 Jahren ausgestorbenen Mammuts. Das Mammut ist eine Elefantenart mit mächtigen, nach oben gebogenen Stoßzähnen und langhaarigem Pelz. Es lebte bis zur letzten Eiszeit in Eurasien und Nordamerika....</summary>
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        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
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        <category term="M" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p>Mammut-Elfenbein sind die Stoßzähne des vor ca. 10.000 Jahren ausgestorbenen Mammuts. Das Mammut ist eine Elefantenart mit mächtigen, nach oben gebogenen Stoßzähnen und langhaarigem Pelz. Es lebte bis zur letzten Eiszeit in Eurasien und Nordamerika. </p>]]>
        <![CDATA[<p class="bild r"><img src="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/lexikonbilder/mammut-elfenbein.jpg" alt="Fossiles Mammut-Elfenbein" title="Fossiles Mammut-Elfenbein" /></p>

<p><strong>Fossile Mammuts in Sibirien und Alaska</strong><br />
Überreste dieser imposanten Tiere werden heute vorwiegend in der nördlichen Permafrostregion Sibiriens und in Alaska gefunden.</p>

<p><strong>Mammut-Elfenbein - interessant in Struktur und Farbe</strong><br />
Das aus Bodenfunden stammende Mammut-Elfenbein, auch "schwarzes Elfenbein" genannt, ist in Struktur und Farbe interessanter als das Elfenbein des Afrikanischen Elefanten. Bedingt durch die jahrtausendelange Konservierung ist dieses Material durch Risse, Bruchstellen und Farbnuancen gekennzeichnet.</p>

<p>Auf dem Foto oben sind die Struktur und Risse des Mammut-Elfenbeins gut zu erkennen. Die Risse werden genutzt, um sie bei der Schmuckherstellung wie hier zum Beispiel mit Lapislazuli auszufüllen.</p>

<p><strong>Aufregende Vergangenheit des Mammut-Elfenbeins</strong><br />
Das Mammut-Elfenbein hat eine aufregende, rätselhafte Vergangenheit hinter sich. Über das Aussterben des Mammuts gibt es zahlreiche Theorien, jedoch keine Gewißheit. </p>

<p>Im <a href="http://www.museum-siegsdorf.de/">Mammut-Museum in Siegsdorf</a> ist das Skelett des größten europäischen Mammutfundes von 1975 rekonstruiert. Vor dem Museum kann eine naturgetreue Nachbildung des Mammuts in voller Lebensgröße bewundert werden. Der Bildhauer Franz Feistl hat diese dermoplastische Rekonstruktion mit einer Schulterhöhe von 3,60 m angefertig</p>

<p><strong>Abenteuerliche Expeditionen nach fossilen Mammut Resten</strong><br />
Auf abenteuerliche Art und Weise spüren russische Experten alljährlich im kurzen sibirischen Sommer in großangelegten Expeditionen nördlich des Polarkreises Überreste des Mammuts auf. </p>

<p>Sie finden Skelette, Zähne und auch vollständig erhaltene, im eis konservierte Tiere. Die Stoßzähne des Mammuts sind mehrere Meter lang und eigentümlich gedreht. Von ihnen wurden während einer Expedition schon bis zu fünf Tonnen gefunden, zur Zeit sind es zwei bis drei Tonnen jährlich. Nach wissenschaftlicher Auswertung wird ein Teil der Funde für den Handel freigegeben.</p>

<p><strong>Artenschutz und Handel</strong><br />
Als fossiler Werkstoff tangiert das Mammut-Elfenbein nicht den Artenschutz. Dagegen bestehen gegen das Elefanten-Elfenbein aufgrund verschärfter Artenschutzbestimmungen gewisse Einfuhrbeschränkungen. 1989 wurden die afrikanischen Elefanten unter absoluten Schutz gestellt , und es gab ein absolutes Einfuhrverbot für das Elefanten-Elfenbein. 1997 wurde der eingeschränkte Handel mit Elfenbein wieder erlaubt. Danach dürfen Zimbabwe, Botswana und Namibia gelagerte Stoßzähne nach Japan verkaufen. Zur Zeit ist strittig, ob der Elfenbeinhandel generell wieder freigegeben werden soll. (Stand: September 2000)</p>

<p>Die ehemalige Sowjetunion hat schon in den 70er und 80er Jahren versucht, das Mammut-Elfenbein in den Handel zu bringen. Aufgrund der Risse und Verfärbungen galt es jedoch als minderwertig und hatte gegenüber dem Elefanten-Elfenbein keine Chance. Seit dem Einfuhrverbot für Elefanten-Elfenbein 1990 hat der Handel jedoch etwas zugenommen.</p>

<p>Autor: Gudrum Höpner<br />
Foto: Gudrun Höpner</p>

<p><strong><em>Empfehlenswerte Literatur zu Mammuts:</em></strong></p>


<ul>
<li>Adrian Lister, Mammuts, die Riesen der Eiszeit, Jan Thorbecke Verlag 1997 (Titel ist nur noch antiquarisch erhältlich</li>
<li><a href="http://www.lob.de/cgi-bin/work/suche?stich1=30520261607&amp;flag=khm">Lister, Adrian; Bahn, Paul - Mammoths</a> Giants of the Ice Age (englischer Titel, erscheint 2009)</li>
<li><a href="http://www.lob.de/cgi-bin/work/suche?stich1=ausgestorben+mammut&amp;flag=khm">Weitere Bücher rund um das Mammut</a> (Buchauswahl bei Lehmanscher Online Buchhandlung)</li>
</ul>



<p><strong><em>Artikel aus Mammut-Elfenbein:</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/mammutelfenbeinschmuck.php">Schmuck und Tierfiguren aus Mammut-Elfenbein</a></li>
</ul>

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    </content>
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    <title>Heidehonig</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/heidehonig.html" />
    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2009:/lexikon-glossar//2.459</id>

    <published>2009-04-30T11:24:09Z</published>
    <updated>2009-04-30T11:39:38Z</updated>

    <summary>Heidehonig ist unverwechselbar herb im Geschmack. Die Heide-Imker, die Heidjer, aßen diesen Spättrachthonig selten selbst, einfach zu teuer dieser Honig. Zu recht, denn: Dieser Heidehonig ist rar!...</summary>
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        <![CDATA[<p>Heidehonig ist unverwechselbar herb im Geschmack. Die Heide-Imker, die Heidjer, aßen diesen Spättrachthonig selten selbst, einfach zu teuer dieser Honig. Zu recht, denn: Dieser Heidehonig ist rar! </p>]]>
        <![CDATA[<p><strong>Begehrter Heidehonig</strong><br />
Bis vor 50 Jahren konnte man als reiner Heideimker sein Leben unterhalten. Seit dieser Zeit ist die Heide auf dem Rückzug. Die Birke nimmt Ihr das Licht, die Natur holt sich Ihren Lebensraum zurück. Eine 6000 Jahre alte Kulturlandschaft verschwindet langsam. Trotzdem ist dieser herbe Heidehonig einer der Begehrtesten und unverwechselbar im Geschmack.</p>

<p>Den Heidehonig gibt es flüssig und cremig, wobei für den Heidehonig die geleeartige Konsistenz typisch ist, die von einem hohen Gehalt an Eiweißverbindungen herrührt.</p>

<p><strong>Traditionelle Heideimkerei</strong><br />
Heidehonig wurde traditionell in der speziellen Form der Heideimkerei gewonnen. Äußerlich chrakteristisch hierfür sind die in ihrer typischen Form geflochtenen Strohkörbe. Heute ist die traditionelle Heideimkerei nur noch selten anzutreffen.</p>

<p>Autor: Heinz Bamberg</p>

<p><strong><em>Hier gibt es Heidehonig:</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/honig_783_voigt.php?ausfuehrung=cremig&amp;id=633">Heidehonig vom Voigthof</a></li>
</ul>

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    <title>Entdeckelungswachs</title>
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    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2009:/lexikon-glossar//2.456</id>

    <published>2009-04-29T14:39:20Z</published>
    <updated>2009-04-29T14:57:54Z</updated>

    <summary>Die Bienen versehen den Honig mit einem Deckel aus Wachs. Entdeckelungswachs wird beim Entdeckeln der Honigwaben erzeugt. Entdeckelungswachs wird für hochwertige Bienenwachskerzen verwendet....</summary>
    <author>
        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
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        <![CDATA[<p>Die Bienen versehen den Honig mit einem Deckel aus Wachs. Entdeckelungswachs wird beim Entdeckeln der Honigwaben erzeugt. Entdeckelungswachs wird für hochwertige Bienenwachskerzen verwendet.</p>]]>
        <![CDATA[<p><strong>Entdeckelungswachs duftet am stärksten</strong> <br />
Der Entdeckelungswachs kommt am meisten mit dem Honig in Kontakt und duftet daher am intenivsten. Für hochwertige Bienenwachskerzen wird ausschließlich dieser Wachsdeckel verwendet. Die besondere Qualität der Bienenwachskerze zeigt sich in ihrem intensiven Honigduft. Daher auch die Bezeichnung Honigkerze.</p>

<p><strong>Schonende Verarbeitung von Entdeckelungswachs</strong><br />
Der Entdeckelungswachs ist relativ hell. Er sollte schonend bearbeitet werden. Der Deckel wird auszentrifugiert und geschmolzen, nicht raffiniert. Dadurch behält der Wachs seinen intensiven Geruch.</p>

<p>Eine Kerzenmanufaktur, die nur Kerzen aus schonend verarbeitetem Entdeckelungswachs hergestellt, ist zum Beispiel der <a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/imkerei.php">Voigthof</a> in Paulmannhavekost bei Celle.</p>

<p>Autor: Heinz Bamberg</p>

<p><strong><em>Hier finden Sie Bienenwachskerzen:</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/tafelkerzen.php">Bienenwachskerzen vom Voigthof</a></li>
</ul>

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    </content>
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    <title>Patina Kupferblech</title>
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    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2009:/lexikon-glossar//2.455</id>

    <published>2009-04-29T11:50:58Z</published>
    <updated>2011-03-24T15:34:48Z</updated>

    <summary>Mit Patina wird die grünliche Färbung von Kupferblech bezeichnet, die auf natürliche Weise zustande kommt....</summary>
    <author>
        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
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        <![CDATA[<p>Mit Patina wird die grünliche Färbung von Kupferblech bezeichnet, die auf natürliche Weise zustande kommt. </p>]]>
        <![CDATA[<p class="bild l"><img src="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/lexikonbilder/patina-kupfer.jpg" alt="Kupferblech mit Patina" title="Kupferblech mit Patina" /></p>

<p><strong>Patina - Kupferkarbonat</strong><br />
Durch die Einwirkung von Luft und Feuchtigkeit überzieht sich das Kupfer allmählich mit einer grünlichen Schicht von Kupferkarbonat, umgangssprachlich Patina genannt. </p>

<p><strong>Hellgrüner Patina-Ton - nach 50 bis 100 Jahren</strong><br />
Kupfer wird in der freien Natur erst dunkler und nimmt erst im Laufe der Jahre eine grünliche Schutzschicht an. Das ist die natürliche Patina. Je nach Luftfeuchtigkeit wird der endgültige helle Patina-Ton erst nach 50 bis 100 Jahren erreicht.</p>

<p>Autor: Heinz Bamberg<br />
Foto: Malzan</p>

<p><strong><em>Kupferfiguren mit Patina:</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/dachfigur_1045_hm.php?Gr%F6%DFe=klein&amp;id=193">Libelle mit Patina-Flügel</a></li>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/metallobjekt_14_huw.php">Sonnenuhr auf Patina-Blech</a></li>
</ul>

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    <title>Model - Druckstock</title>
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    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2009:/lexikon-glossar//2.453</id>

    <published>2009-04-28T13:24:24Z</published>
    <updated>2011-03-24T15:24:39Z</updated>

    <summary> Model - Druckstock für den Blaudruck. Der Model ist ein Druckstock mit einem erhabenen Muster. Mit dem Model wird beim Blaudruck der Stoff bedruckt, wobei die bedruckten Flächen mit Hilfe des farbabweisenden Druckpapps weiß bleiben. Daher nennt man den...</summary>
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        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
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    <category term="papp" label="Papp" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    <category term="reservedruck" label="Reservedruck" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
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        <![CDATA[<p class="bild r"><img src="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/lexikonbilder/model_sonnenrad.jpg" alt="Ein historischer Model mit Sonnenrad-Motiv" title="Ein historischer Model mit Sonnenrad-Motiv" /></p>

<p>Model - Druckstock für den Blaudruck. Der Model ist ein Druckstock mit einem erhabenen Muster. Mit dem Model wird beim Blaudruck der Stoff bedruckt, wobei die bedruckten Flächen mit Hilfe des farbabweisenden Druckpapps weiß bleiben. Daher nennt man den Blaudruck auch Reservedruck.<br />
Die Druckmotive des Models sind vielfältig und erzählen durch die Jahrhunderte eine eigene Geschichte.</p>]]>
        <![CDATA[<p><strong>Die künstlerische Tätigkeit vom Formstecher</strong><br />
Das Muster eines Models wird von einem Formstecher angefertigt und ist eine höchst künstlerische Tätigkeit. In einem vielfältigen Modelbestand lag früher das Kapital eines Blaudruckers. </p>

<p>Der abgebildete Model stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist im Besitz der <a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/blaudruckerei_einbeck.php">Einbecker Blaudruckerei</a>. Er stellt das Motiv Sonnenrad dar. Da der Einbecker Blaudruck von 1638-2005 ununterbrochen im Besitz der Familie Wittram war, sind hier noch über 800 Model aus fast allen Stilepochen seit Erfindung des Blaudrucks vorhanden. </p>

<p><strong>Die Druckmotive eines Models</strong><br />
Früher gab es zahlreiche bildhafte Blaudrucke mit religiösen oder weltlichen Motiven. Biblische Szenen auf Bettvorhängen, Bettdecken und Schultertüchern galten als Schutz vor dem Bösen.<br />
Doch es überwiegen bei weitem die ornamentalen auf Pflanzenmotiven basierenden Muster. Die Modelstecher übernahmen die Muster der ausgeprägten Formensprache des Rokoko, Empire oder Biedermeier.<br />
Daneben gibt es auch viele Webmusterimitationen.</p>

<p><strong><em>Weitere Informationen</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/blaudruckwerkstatt.php">Die Technik des Blaudrucks, kurz dargestellt</a></li>
<li>Kleine Übersicht aktueller Blaudruck-Muster:<br />
<a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/blaudruckmuster1.php">Füllmuster</a> <br />
<a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/blaudruckmuster2.php">Kantenmuster</a><br />
<a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/blaudruckmotive.php">Weltliche und christliche Motive</a></li>
</ul>

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    <title>Zunderpilz</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/zunderpilz.html" />
    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2008:/lexikon-glossar//2.162</id>

    <published>2008-09-21T13:16:07Z</published>
    <updated>2008-09-21T15:00:28Z</updated>

    <summary> Der Zunderpilz ist ein Baumpilz, der als Schmarotzerpilz an meist älteren Bäumen wächst. Früher hat man ihn zum Feuer anmachen benutzt. Der Zunderpilz ist eins der vielen Naturmaterialien, die der Krippenbauer bei der Herstellung seiner Krippen verwendet....</summary>
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        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
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    <category term="krippen" label="Krippen" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    <category term="naturmaterialien" label="Naturmaterialien" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
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        <![CDATA[<p><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><img alt="baumpilz-2.jpg" src="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/lexikonbilder/baumpilz-2.jpg" width="200" height="110" class="mt-image-right" style="float: right; margin: 0 0 20px 20px;" /></span></p>

<p>Der Zunderpilz ist ein Baumpilz, der als Schmarotzerpilz an meist älteren Bäumen wächst. Früher hat man ihn zum Feuer anmachen benutzt. Der Zunderpilz ist eins der vielen Naturmaterialien, die der Krippenbauer bei der Herstellung seiner Krippen verwendet.</p>]]>
        <![CDATA[<p><strong>Getrockneter Zunderpilz als Material für Krippen</strong></p>

<p><span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><img alt="baumpilz.jpg" src="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/lexikonbilder/baumpilz.jpg" width="200" height="154" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" /></span></p>

<p>Wenn der Zunderpilz getrocknet ist, ist er steinhart. Krippenbauer benutzen den Zunderpilz als dekoratives oder gestalterisches Element. Oder auch als Untergrund, auf dem eine Krippe aufgebaut wird. <br />
Da der Zunderpilz eine starke Festigkeit besitzt, kann man ihn auch ohne weiteres an der Wand anbringen. Der Krippenbauer Wolfgang Mans hat auf diese Wesie eine Hängekrippe auf einem Zunderpilz aufgebaut.</p>

<p><strong>Zunderpilz war früher Brennmaterial</strong><br />
Früher wurde der Pilz dazu benutzt, um die Kochstelle anzufeuern. Wenn man den Zunderpilz aufschneidet, kann man einen gelblichen Stoff herausholen, der brennt wie Zunder. </p>

<p><strong><em>Künstler aus unserer Kunsthandwerk-Plattform, die den Zunderpilz verwenden:</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/blog/2008-09-21/haengekrippe-auf-baumpilz.html">Hängekrippe von Wolfgang Mans, Weblog-Artikel</a></li>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/weihnachtskrippen.php3">Weitere Krippen von Wolfgang Mans</a></li>
</ul>



<p><strong><em>Weitere Infos zum Zunderpilz::</em></strong></p>


<ul>
<li><a href="http://www.feuer-steinzeit.de/ressourcen/zunder.php">Die enzündbare Welt des Zunderpilzes</a></li>
</ul>

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    </content>
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    <title>Ausleger, Aushänger</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/ausleger-aushaenger.html" />
    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2008:/lexikon-glossar//2.145</id>

    <published>2008-09-10T21:31:22Z</published>
    <updated>2008-09-10T21:43:50Z</updated>

    <summary>Die Anfänge der Entwicklung vom Aushänger, heute Ausleger genannt, gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Bezeichnung Aushänger wurde in der Renaissance geprägt und weist auf die hauptsächliche Funktion zur Befestigung eines Schildes hin. Aushänger und Ausleger - zuerst Holz,...</summary>
    <author>
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        <category term="A" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="metall" label="Metall" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/">
        <![CDATA[<p>Die Anfänge der Entwicklung vom Aushänger, heute Ausleger genannt, gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Bezeichnung Aushänger wurde in der Renaissance geprägt und weist auf die hauptsächliche Funktion zur Befestigung eines Schildes hin. </p>

<p><strong>Aushänger und Ausleger - zuerst Holz, dann Metall</strong><br />
Aushänger wurden erstmalig an Wirtshäusern angebracht. Zuerst waren sie aus Holz gefertigt. Wegen der schnellen Verwitterung wurden sie Ende des 15 Jahrhunderts aus einem geschmiedeten kräftigen Aushänger-Arm, Halte- und Stützstange mit beweglichem Blechschild hergestellt. </p>

<p><strong>Vielfalt der Ausleger</strong><br />
Heute spiegelt sich die traditionelle Vielfalt wie auch moderne Metallgestaltung in den geschmiedeten Auslegern wieder. </p>

<p>Quelle:<br />
<a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/mirko_siakkou_flodin.php">Mirko Siakkou</a>: Ausleger und deren Entwicklung in der Schmiedekunst, 1983 </p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/ausleger.php">Ausleger von Mirko Siakkou-Flodin</a></li>
</ul>

]]>
        
    </content>
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    <title>Papp - Reservage</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/papp.html" />
    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2008:/lexikon-glossar//2.106</id>

    <published>2008-09-02T10:09:33Z</published>
    <updated>2011-03-24T15:33:31Z</updated>

    <summary>Papp - Reservage beim Blaudruckverfahren. Der Papp ist ein gelbgrünliches Gemisch, mit dem Stoffe beim Blaudruckverfahren bedruckt werden. Bedruckt werden die Stellen, die hinterher n i c h t eingefärbt werden sollen....</summary>
    <author>
        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
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        <category term="P" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="blaudruck" label="Blaudruck" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/">
        <![CDATA[<p><b>Papp - Reservage beim Blaudruckverfahren. Der Papp ist ein gelbgrünliches Gemisch, mit dem Stoffe beim Blaudruckverfahren bedruckt werden. Bedruckt werden die Stellen, die hinterher  n i c h t  eingefärbt werden sollen.</b></p>]]>
        <![CDATA[<p><b>Papp, Reservage, Reservedruck</b><br />
Das Bedrucken von Stoffen geschieht im Reserveverfahren. Entscheidend ist, daß der Papp die Farbe, mit der später der Stoff eingefärbt wird, abweist. Der Papp wird daher auch Reservage genannt. Von reservieren = abweisen. </p>

<p><b>Die Rezeptur des Papp ist ein behütetes Geheimnis</b><br />
Der Papp besteht z.B. aus Tonerde, Alaun, Gummiarabicum, Blaustein und Schmalz und hat eine gelbgrüne Farbe. Jeder Blaudrucker hat seine spezielle Rezeptur des Papps, die er sorgsam hütet.</p>

<p>Weitere Infos:<br />
* <a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/shop/einbecker-blaudruck/anbieter-kuenstler/werkstatt.html">In der Blaudruckwerkstatt</a></p>]]>
    </content>
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    <title>Ziseleur</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/ziseleur.html" />
    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2008:/lexikon-glossar//2.95</id>

    <published>2008-08-27T21:02:49Z</published>
    <updated>2008-08-27T21:08:21Z</updated>

    <summary>Es gibt auch heute noch offiziell das Berufsbild Ziseleur, das mit dem Gürtler, dem Metalldrücker sowie dem Gold-, Silber- und Aluminiumschläger im Beruf Metallbildner zusammengefaßt ist....</summary>
    <author>
        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
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    </author>
    
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    <category term="metall" label="Metall" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/">
        <![CDATA[<p>Es gibt auch heute noch offiziell das Berufsbild Ziseleur, das mit dem Gürtler, dem Metalldrücker sowie dem Gold-, Silber- und Aluminiumschläger im Beruf Metallbildner zusammengefaßt ist. </p>]]>
        <![CDATA[<p><b>Ziseleur im Industriebereich</b><br />
Ein Ziseleur im Industriebereich bearbeitet und verziert die Oberflächen jeder Art von Metall, formt Vasen und Pokale aus Feinblech und stellt Negativformen für das Gießen von Gegenständen aus Blei und Zinn her.</p>

<p>Im Kunsthandwerk ist das <b>Ziselieren</b> eine besondere Technik, um Verzierungen und Schriften in Metall herauszuarbeiten.</p>

<p><b><em>siehe auch:</em></b></p>


<ul>
<li><a href="http://www.hwk-hamburg.de/ausbildung/beruf/44/">Metallbildner</a></li>
<li><a href="http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&amp;prof-id=15192">Berufsbild Metallbildner</a></li>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/ziselieren.html">ziselieren</a></li>
</ul>

]]>
    </content>
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    <title>Ziselieren</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/ziselieren.html" />
    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2008:/lexikon-glossar//2.94</id>

    <published>2008-08-27T20:52:17Z</published>
    <updated>2008-08-27T21:13:15Z</updated>

    <summary>Mit Ziselieren wird im Allgemeinen das Verzieren von Metallwerkstücken bezeichnet. Beim Kunsthandwerk, bedeutet ziselieren das Nachzeichnen von Linien auf dem Metallblech (Messing, Kupfer oder Neusilber). Auf diese Weise entstehen Zeichnungen in Metall oder auch Metallbilder, wobei die Metallbilder zusätzlich durch...</summary>
    <author>
        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
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        <category term="Z" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="metall" label="Metall" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/">
        <![CDATA[<p>Mit Ziselieren wird im Allgemeinen das Verzieren von Metallwerkstücken bezeichnet.<br />
Beim Kunsthandwerk, bedeutet ziselieren das Nachzeichnen von Linien auf dem Metallblech (Messing, Kupfer oder Neusilber). Auf diese Weise entstehen Zeichnungen in Metall oder auch Metallbilder, wobei die Metallbilder zusätzlich durch Treibarbeiten plastisch gestaltet werden.</p>]]>
        <![CDATA[<p><b>Erhabene Schrift durch Ziselieren</b><br />
Das Ziselieren dient außerdem dazu, Schriftzeichen hervorzuheben. Die Konturen der Buchstaben werden ziseliert, also im Metall nachgezeichnet. Der Buchstabe wird innerhalb dieser Kontur herausgetrieben und anschließend wieder zurückziseliert. Hierdurch entsteht der Effekt eines erhabenen Schriftzugs.</p>

<p><b>Selbst gefertigte Ziseliereisen</b></p>

<p class="bild r"><img src="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/lexikonbilder/wettereule-ziselieren.jpg" alt="Ziselieren in Metall, Konturen von Figuren ziselieren" title="Ziselieren in Metall, Konturen von Figuren ziselieren" />  </p>

<p>Zum Ziselieren werden spezielle Ziseliereisen und Ziselierhammer benötigt. Diese Werkzeuge gibt es praktisch nicht zu kaufen..</p>

<blockquote><p>Der Kunstschmied Hans-UlrichWalther hat seine Ziseliereisen selbst angefertigt. In nebenstehendem Foto sieht man die Ziseliereisen und den Ziselierhammer, mit denen hier die Kontur einer Eule nachgezeichnet wurde.<br />
Allgemeine Verzierungen und Muster im Metall werden von ihm in der Regel mit ebenfalls selbst gefertigten Punzen hergestellt. </p></blockquote>

<p><b>Ziselieren, eine alte Kulturtechnik</b><br />
Das Ziselieren, hervorgegangen aus dem Treiben und Verzieren von Schmuck und Metallgegenständen, ist eine alte Kulturtechnik. Das Ziselieren war schon im alten Ägypten bekannt und erlebte immer wieder Höhepunkte, so in der Renaissance, im Frankreich des 17. Jahrhunderts und im Jugendstil. </p>

<p><b><em>siehe auch:</em></b></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/punze.html">Punze</a></li>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/herstellung_wetterfahne.php">Eine Wettereule entsteht</a></li>
</ul>



<p><b><em>Produkte auf unserer Plattform, die ziseliert sind:</em></b></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/wandbilder.php">Metallbilder, Wandbilder in Metall</a></li>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/firmenschilder.php">Firmenschild und Wappen</a></li>
</ul>

]]>
    </content>
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    <title>Griffel</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/griffel-arten.html" />
    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2008:/lexikon-glossar//2.66</id>

    <published>2008-08-26T19:49:21Z</published>
    <updated>2011-06-22T17:18:20Z</updated>

    <summary>Mit einem Griffel wurden und werden Schiefertafeln beschrieben....</summary>
    <author>
        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
        <uri>http://www.kunsthandwerker-markt.de/</uri>
    </author>
    
        <category term="G" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="schiefer" label="Schiefer" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/">
        <![CDATA[<p>Mit einem Griffel wurden und werden Schiefertafeln beschrieben.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Der traditionelle und früher gebräuchliche Griffel ist der <a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/schiefergriffel.html">Schiefergriffel</a>. <br />
Er wurde in den 40er / 50er jahren abgelöst durch den <a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/milchgriffel.html">Milchgriffel</a>. <br />
Dann gibt es noch den <a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/kreidegriffel.html">Kreidegriffel</a>, auch Weißkreidegriffel genannt.</p>

<p><b><em>Griffel auf unserer Plattform:</em></b></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/shop/schiefertafel-engel/schiefer/tafel-zubehoer/griffel.html">Griffel</a></li>
</ul>

]]>
    </content>
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    <title>Schiefergriffel</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/schiefergriffel.html" />
    <id>tag:www.kunsthandwerker-markt.de,2008:/lexikon-glossar//2.65</id>

    <published>2008-08-26T19:37:50Z</published>
    <updated>2008-08-26T19:45:13Z</updated>

    <summary>Der Schiefergriffel ist der klassische Griffel, mit dem die Schiefertafel früher beschrieben wurde. Der Schiefergriffel besteht aus reinem Schiefer und schreibt eher dünn und schwach....</summary>
    <author>
        <name>Dr. Heinz Bamberg</name>
        <uri>http://www.kunsthandwerker-markt.de/</uri>
    </author>
    
        <category term="S" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    <category term="schiefer" label="Schiefer" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#tag" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/">
        <![CDATA[<p>Der Schiefergriffel ist der klassische Griffel, mit dem die Schiefertafel früher beschrieben wurde. Der Schiefergriffel besteht aus reinem Schiefer und schreibt eher dünn und schwach.</p>]]>
        <![CDATA[<p><b>Schiefergriffel: Einritzungen und quietschende Geräusche</b><br />
Der Schiefergriffel hinterlässt beim Schreiben auf der Tafel durch Materialabrieb eine graue Spur, die wieder abgewischt werden konnte. Da der Schiefergriffel aus dem gleichen Material besteht wie die Schiefertafel, fand beim Schreiben kleine Einritzungen statt. Im Lauf der Zeit wurde die Tafel dadurch immer rauer. (Vgl. Griffel bei Wikipedia)<br />
Der Schiefergriffel ist auch bekannt dafür, dass mit ihm sehr hohe, quietschende und unangenehme Geräusche erzeugt werden konnten.</p>

<p><b>Herstellung der Schiefergriffel</b><br />
Der Schiefer wird in längliche Stücke gesägt. Die Schieferstücke werden in einer Maschine durch ein rundes Loch durchgedrückt, so dass ein runder Schiefergriffel herauskommt.</p>

<blockquote><p>Der Tafelmacher Ferdinand Engel besitzt so eine Durchdrückmaschine. Manchmal nimmt er sie mit auf Kunsthandwerkermärkte und führt vor, wie ein Schiefergriffel hergestellt werden kann.. <br />
In den großen Tafelfabriken wurden früher die Schiefergriffel natürlich maschinell hergestellt.</p></blockquote>

<p><b>Der Schiefergriffel ist ein Original</b><br />
Schiefergriffel wurden noch bis in 50er und teilweise sogar 60er Jahre benutzt. Heute haben sie nur noch historischen Wert. Allerdings ist der Schiefergriffel ein Original!</p>

<p><b><em>Siehe auch:</em></b></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/milchgriffel.html">Milchgriffel</a></li>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/lexikon-glossar/kreidegriffel.html">Kreidegriffel</a></li>
</ul>



<p><b><em>Griffel auf unserer Plattform:</em></b></p>


<ul>
<li><a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/tafelzubehoer.php">Griffel</a></li>
</ul>

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    </content>
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