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Woran erkennt man eine hochwertige Leinwand?

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Autor: Vanessa Tutzke am 26.01.2015

Für die meisten Ölbilder werden nach wie vor Leinwände verwendet. Zwar ist es auch möglich, mit Ölfarben andere Untergründe zu bemalen, allerdings greift ein Großteil der Künstler und Maler auf eine normale Leinwand zurück. Jedoch ist nicht jedes Modell hochwertig - und so kann man beim Kauf durchaus Fehler machen.

Was es beim Kauf einer Leinwand zu beachten gilt, verrät der nachfolgende Artikel.

Die Leinwand - worauf müssen Künstler beim Kauf achten?

Die am meisten verbreiteten Leinwandmaterialien sind Baumwolle und Leinen. Letzteres ist das traditionellere Material, insbesondere belgische Leinen gelten dabei als sehr hochwertig. Dieser Stoff zeichnet sich durch eine hohe Reißfestigkeit, Geschmeidigkeit und durch eine sehr hohe Widerstandskraft aus.
Trotzdem: Wer sich gutes Material wünscht, muss auch bereit sein, etwas mehr dafür zu investieren. Zwar sind auch günstigere Ausführungen erhältlich, allerdings sind diese meist von minderer Qualität.
Hier stellt die reine Baumwolle eine recht gute Alternative dar, da sie nicht nur mit ihrer Qualität, sondern auch im Hinblick auf den Preis überzeugt. Ihre wahre Stärke zeigt sie allerdings in der enormen Flexibilität. Sehr zu empfehlen für die Malerei mit Öl sind Papiersorten mit einem Gewicht zwischen 300 und 480 g pro m².
Sehr dünne Baumwollstoffe können natürlich ebenfalls verwendet werden, jedoch müssen Künstler beim Grundieren beachten, dass die Farbe sich nicht durch das Material auf die Rückseite drückt. Stoffe mit einer Grammatur von 500 g pro m² sind ebenfalls keine optimale Wahl - sind hier einmal Falten entstanden, lassen sie sich kaum noch glätten.
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Wie wichtig ist die Struktur einer Leinwand?

Die Beschaffenheit des Leinwandmaterials ist maßgeblich für die optische Wirkung eines Bildes verantwortlich. So sind Leinwände mit einer sichtbar groben Struktur eine gute Wahl für pastose Ölfarben, während sich sehr glatte und feine Stoffe hervorragend für lasierende Malerei bzw. für Motive im Fotografiestil eignen. Es sollte jedoch dabei bedacht werden, dass Fehler und Flecken auf glatten Stoffen viel schneller auffallen.

Was zeichnet eine gute Leinwand aus?

Es gibt durchaus einige Kriterien, die eine hochwertige Leinwand auszeichnen. So spielt insbesondere der Keilrahmen eine entscheidende Rolle. Dieser sollte im Idealfall aus verleimtem Holz bestehen. Weiterhin ist es ein Indiz für Qualität, wenn das Holz nicht mehr nach Holz riecht - denn dann wurde es lange genug gelagert. Ein gerader, nicht verzogener Keilrahmen ist ebenfalls essenziell. Geprüft werden kann dies ganz leicht, indem man von oben auf den Rahmen blickt: Die unteren und oberen Kanten verlaufen im Idealfall exakt parallel zueinander und weisen keine Abweichungen auf.

Noch ein Tipp: Sollte die Leinwand kleine Fehler aufweisen, dann reicht es häufig schon, sie über die Diagonalen ein bisschen zurecht zu ziehen. Ist der Rahmen der Leinwand jedoch erst einmal verzogen, kann er meist nicht mehr gerade gebogen werden und sollte ausgetauscht werden.

Dr. Heinz Bamberg Autor: Vanessa Tutzke
Artikel veröffentlicht am 26.01.2015, Kommentar schreiben
Rubrik: Kunsthandwerk-Bereiche, Malerei.

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