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Bilder richtig in Szene setzen

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Autor: André Kremer am 04.07.2014

Jedes Bild ist ein Kunstwerk und Kunst sollte auch entsprechend gewürdigt und in Szene gesetzt werden. Künstlerische Arbeiten verdienen Aufmerksamkeit. Doch wenn man sie dann nackt an die Wand stellt oder gar im falschen Rahmen aufhängt, werden sie übersehen oder kommen gar nicht mehr zur Geltung, weil der Rahmen einfach zu sehr ablenkt.

Aus diesem Grund ist es wichtig, den richtigen Rahmen für das jeweilige Bild auszusuchen. So kann das Kunstwerk richtig in Szene gesetzt werden und von allen Gästen würdig bestaunt werden.

Solokünstler: Einzelne Bilder effektvoll präsentieren

Um herauszufinden, welcher Rahmen zu welchem Bild passt, sollten sich ein paar grundlegende Fragen gestellt werden. Wie soll mein Bild wirken? Soll sich mein Bild in die Wohnungseinrichtung nahtlos eingliedern oder herausstechen und auffallen? Diese Fragen sollte man für sich vorher abklären, sonst kann es am Ende eine böse Überraschung geben.

Natürlich ist die Auswahl auch ein Stück weit Geschmackssache. Aber was nützt es, wenn das schönste Bild nicht richtig zur Geltung kommt? Ästhetische Aspekte bei der Bilderrahmenwahl spielen einfach eine wichtige Rolle wenn es um die Entscheidung geht, welcher Rahmen für welches Bild benutzt werden soll.

Klassisch - dezent - opulent: Welcher Rahmen passt zum Motiv?
Allgemeine Grundlagen für die Bilderrahmenauswahl sind beispielsweise, dass Holzbilderrahmen gut zu „natürlichen" oder „warmen" Motiven passen und Aluminiumrahmen eher passend für „kühle" und „strenge" Bildthemen sind. Ein zusätzliches Passepartout verleiht der Einrahmung mehr Eleganz. Dagegen wirkt die Rahmung ohne Passepartout eher schlicht und sachlich. Gerade bei Bildern der modernen Kunst ist diese Hervorhebung der Sachlichkeit und Schlichtheit sehr beliebt.

Klassisch ausladende und vielleicht vergoldete Bilderrahmen passen meist nur zu großen Bildern, auf denen Landschaften zu sehen sind. Der auffällige Rahmen steht hier im Gegensatz zur Natur. Verzierungen und Vergoldungen passen auch zu Portraits und Bildern, die durch einen prunkvollen Rahmen noch prachtvoller wirken sollen.

Gruppenbild: Mehrere Bilder kreativ arrangieren

Wer sich einmal mit Bilderrahmen beschäftigt hat, den packt ganz schnell das Sammelfieber. Eine riesige Auswahl zum Stöbern findet man auf rahmendirekt.de. Doch wohin mit all den Rahmen, zu welchem Bild, oder geht auch mal ohne Bild? Wer seine gerahmten Bilder nicht alle wahllos und stupide an die Wand hängen möchte, kann sie zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfassen.

Mit Rahmengrößen und Anordnung spielen
Für alle Bilder kann zum Beispiel der gleiche Rahmen ausgewählt werden. Die gerahmten Bilder sollten von unterschiedlicher Größe sein. So hat man mehr Spielraum um die Bilder an der Wand in einer bestimmten Form zusammenzuhängen. Im Kreis oder auch als große Umrandung für ein anderes Objekt. Für diese Dekorationsvariante können auch verschiedene Bilderahmen verwendet werden. Den Betrachter kann sowohl die Schönheit des Einheitlichen als auch der Reiz des wild Gemischten beeindrucken.

Kreativ-Tipp: Familienstammbaum in 3D

Die gerahmten Bilder können auch als Teil eines größeren Bildes dienen. Dazu kann sich ein Motiv, beispielsweise ein Wandtattoo in Form eines Baumes, ausgesucht werden. Dieses wird zunächst an die freie Wand gebracht (wer sich traut, kann auch selber zu Pinsel und Farbe greifen). Die gerahmten Bilder können nun dekorativ an die Äste und Astabzweigungen gehängt werden. So entsteht ein Familienstammbaum der besonderen Art, der bestimmt nicht in jeder Wohnung wächst und gedeiht.

Bildnachweis:
Foto Rosen im Rahmen: © marika / pixelio.de

Dr. Heinz Bamberg Autor: André Kremer
Artikel veröffentlicht am 04.07.2014, Kommentar schreiben
Rubrik: Kunsthandwerk-Bereiche, Rahmen.

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