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Bilderrahmen-Kunst: Die Harmonie von Bilderrahmen und Kunst

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Autor: André Kremer am 18.12.2013

Bilder verschönern das Haus. Langweilige Wände werden mit ihnen zu wahren Highlights. Doch sie gebührend zur Geltung zu bringen, ist eine Kunst für sich. Natürlich hat man nicht Geld für ein Bild ausgegeben, damit es in der dunklen Ecke einsam und traurig verstaubt. Das Gegenteil ist doch wohl der Fall. Selten hängt man nur das Bild auf, damit es eben hängt. Es soll sich vielmehr wirkungsvoll präsentieren. Dazu verhelfen heute mehr denn je Bilderrahmen, wie auf rahmenversand.com, die oft schon ein Kunstwerk für sich sind.

Geschichte der Bilderrahmen

Heute gibt es aufwendig gestaltete Bilderrahmen aus allen möglichen und unmöglichen Materialien und in allen möglichen Formen. Selbst aus Reifen werden Bilderrahmen hergestellt. Doch bis sich so eine Bilderrahmen-Vielfalt entwickelte, war es ein weiter Weg. Bilderrahmen hatten in ihrer Anfangszeit eher architektonischen Charakter. Die ersten Bilderrahmen bestanden aus Holz oder Marmor, sehr selten auch aus Metall, und dienten nur der Einfassung von Kirchenbildern, wie zum Beispiel Altarbildern. Doch schon damals begann die kunstvolle Ausschmückung, indem sie bemalt und/oder vergoldet wurden. Ab der Renaissance, als sich Zeichnungen als eigenes Kunstwerk etablierten, zogen die Bilderrahmen auch in die Häuser der Bürger und wurden zunehmend als dekoratives Element zum Bild verwendet. Im Laufe der Zeit wurden Bilderrahmen immer reichlicher verziert, mit geschnitzelten Ornamenten ausgeschmückt und zu eigenen Kunstwerken gemacht. Heute werden sie einerseits industriell als Massenware hergestellt, aber auch kunstvoll handwerklich gefertigt.

Bilderrahmen, die aus dem Rahmen fallen - außergewöhnliche Bilderrahmen

Die industriellen Bilderrahmen sind meist aus Holz, Aluminium oder Kunststoff. Neben diesen Standard-Materialen gibt es aber auch Bilderrahmen, die aus ausgefallenen Stoffen bestehen oder nicht einfach nur das Bild einrahmen, sondern es auf eine ganz neue Weise definieren. Eines dieser Materialien wurde bereits oben erwähnt: Der Autoreifen. Nicht minder extravagant sind Rahmen aus Fliesen. Auch mit Stoffen aus der Natur werden Bilderrahmen geschaffen, die absolut keine Massenware sind. Als Beispiel dafür sei der Muschelrahmen genannt. Doch nicht nur der Stoff muss außergewöhnlich sein. Neben besonderen Materialien gibt es auch ausgefallene Formen, durch die die Bilderrahmen sich abheben. So existieren Porträtrahmen im Filmstreifen-Look, auf dem gleich mehrere Bilder Platz finden oder solche, die so stark verziert sind, dass sie sofort die Blicke auf sich ziehen und auffallen.

Beliebte Bilderrahmen

Digitale Bilderrahmen sind auf den Vormarsch und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Schon jetzt haben sie in vielen Häusern einen Platz gefunden. Der Grund dafür ist weniger das meist schlichte Aussehen der Rahmen, als viel mehr ihre praktische Funktionalität Fotos aufstellen zu können, ohne sie ausdrucken zu müssen. Ebenso schlicht, ebenso beliebt ist der Textilspanrahmen, bei dem das Bild im Vordergrund steht. Auch das Passepartout und der traditionelle Bilderrahmen aus Holz werden immer wieder gerne benutzt, um mit ihnen das Bild einzurahmen und das Motiv zu unterstreichen.

Das Bild richtig in Szene setzen

Bilder geben jeder Wohnung, jedem Raum, eine persönliche Note. Doch wie und wo kommen Bilder richtig zur Geltung? Sie einfach in eine Ecke hängen und versauern lassen, wäre schade um das Kunstwerk. Vielmehr sollten die Bilder Blickfänger sein. Geeignet ist ein möglichst einfarbiger Hintergrund, damit sie ihre volle Pracht entfalten können. Ist die Bildfarbe sehr ähnlich zur Wand, hebt man das Bild mit einem kontrastreichen Bilderahmen hervor. Beispielsweise geht eine Schneelandschaft auf einer weißen Tapete unter, kann aber mit einem stillvollen dunklen Rahmen sofort wieder seine Kraft zurückgewinnen. Auf stark gemusterten Untergründen lohnt sich das Verwenden eines Passepartout. Auch mit Licht lassen sich Bilder toll in Szene setzen. Gerade bei teuren Bildern lohnt es sich, diese extra zu beleuchten und damit die volle Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Dafür gibt es praktische Bildleuchten oder auch Lichtpaneel.

Dr. Heinz Bamberg Autor: André Kremer
Artikel veröffentlicht am 18.12.2013, Kommentar schreiben
Rubrik: Kunsthandwerk-Bereiche, Rahmen.

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