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Einheimische Hölzer fürs Holzspielzeug
Ausschließlich einheimische Hölzer benutzt Willi Hildebrand, Holzspielzeugmacher aus Leidenschaft, für sein Holzspielzeug. Das Holz kommt aus der nahe gelegenen Revierförsterei Hänigsen und wird bei dem Holzspielzeugmacher gelagert und selbst verarbeitet.
Zu den einheimischen Hölzern, die zur Zeit verarbeitet werden, zählen die schnell wachsende Erle und die Kiefer und als Harthölzer die Esche, die Kirsche, der Ahorn und natürlich die Eiche. Hieraus fertigt der Holzspielzeugmacher aus Adelheidsdorf bei Celle sein schön geformtes und stabil gearbeitetes Holzspielzeug.
Einheimisches Holz in ganzen Stämmen
"Näher geht es nicht", sagt Willi Hildebrand und zeigt auf das neben seiner Werkstatt gelagerte Holz. Das Holz wird aus der Revierförsterei Hänigsen in ganzen Stämmen angeliefert. Dann kommt ein mobiles Sägewerk bei ihm vorbei, das mit Blockbandsägen die Stämme schneidet. Das Holz lagert dann 3 - 5 Jahre auf seinem Hof.
Erle hat einen warmen Ton
Auf dem Foto oben sieht man rechts die Esche, von der die runde Stammform noch erkennbar ist. Links daneben lagert die Erle. Die Erle ist ein schnell wachsendes Holz, deren Bäume ca. 60-80 Jahre alt werden. Das Holz der Erle besitzt einen schönen warmen Farbton, ein mittleres Braun, und ist deswegen zur Zeit auch recht beliebt. Die Erle ist ein mittelhartes Holz, das sich gut bearbeiten lässt und auch günstiger ist als die Harthölzer.
Die Esche wird bis zu 120 Jahre alt und gehört zum Hartholz.
Willis Holzwerkstatt
In der eigenen Werkstatt, Willis Holzwerkstatt, wird das einheimische Holz dann zu kindergerechtem Holzspielzeug weiterverarbeitet. Auf dem Foto präsentiert der Holzspielzeugmacher Willi Hildebrand die einzelnen Arbeitsschritte.
Links: Das Holz wird in Bohlen geschnitten, gehobelt und geschliffen.
Unten Mitte: Die Bohle wird hochkant in Bretter gesägt, die aneinandergeleimt werden. Hieraus ergibt sich eine hohe Stabilität, die Bretter verziehen sich nicht.
Rechts: Aus diesem Halbfertigprodukt werden nun die Teile für das Holzspielzeug gesägt. Hier die Stirnseite für den Bollerwagen.
Einheimische Hölzer - Holzspielzeug mit garantierter Qualität
Willi Hildebrand kontrolliert praktischen den gesamten Prozess, den das Holz durchläuft. Vom Schlagen der Bäume in der nahen Revierförsterei über die Anlieferung und das Schneiden und Lagern des Holzes bis zur qualitativ hochwertigen Verarbeitung.
Hierzu gehört auch, dass alles abgerundet ist ohne scharfe Ecken und Kanten. Das fertige Produkte besitzt außerdem eine hohe Stabilität für die kindgerechte Nutzung.
Der Holzspielzeugmacher weiß daher genau, welch gute Qualität sein Holzspielzeug besitzt und was er den Kunden guten Gewissens versprechen kann.
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Kommentare & Anmerkungen
Holz ist ein wunderbarer Werkstoff. Holz ist natürlich, wächst nach und ist damit umweltverträglich. Holz eignet sich auch für sehr kleinteilige, komplizierte Verwendungen, wie Sie zu Recht schreiben auch für Holzspielzeug.
Im Bereich der Verwendung für Holzspielzeug steht Holz heute anderen Werkstoffen in nichts mehr nach. Im Gegenteil. Die Flut an Plastikspielzeug, das elektrisch betrieben werden kann, blinkt und lärmt, ist kaum auszuhalten. Holzspielzeug hingegen kann auch Geräusche machen und die Aufmerksamkeit von Kindern in gleicher Weise wecken. Mechanisches Holzspielzeug z.B., in dem kleine Blechkugeln für Krach sorgen, sind genauso attraktiv, wie blinkende Plastikinstrumente. Kinderküchen aus Holz und Werkstätten oder Kaufläden sind sicher schöner als die Plastikverwandten und sie halten auch länger. Denn Holz ist auch ein sehr strapazierfähiger Werkstoff. Und wenn einmal eine Ecke anschlägt, dann ist nicht gleich das ganze Spielzeug kaputt.
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